Manuelle Lymphdrainage Hahn Schwerpunktpraxis Saarbrücken
Manuelle Lymphdrainage :
Unter manueller Lymphdrainage verstehen wir manuelles abdrainieren (Ab-und Weiterführung) der
Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße. Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen
Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, rhythmisch-kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der
Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck nach einer dem entsprechendem Krankheitsbild festgelegten
Reihenfolge. Bei der Bauchtiefdrainage wird auch unter Einbeziehung des Atemrhythmus in die
Tiefe gearbeitet, so wie auch bei einigen Spezialgriffen z.B. am Adduktorenspalt. Ansonsten wird
überwiegend flächig gearbeitet.
Kontakt:
F.W.Hahn
Triererstr.42
66111Saarbrücken
Tel.(0681)47180
Lymphdrainage
Physiotherapie
Kompressionstherapie
Bewegungstherapie
Krankengymnastik
Behandlung
Was ist Lymphdrainage ?
Die Lymphdrainage ist bis vor 50 Jahren ein Stiefkind der Medizin gewesen, obwohl
es schon erste Beschreibungen und Erkenntnisse des Lymphgefäßsystems vor dem 16. Jahrhundert
gegeben hat. In seiner Gesamtheit wiederentdeckt und beschrieben wurde das Lymphgefäßsystem
erst wieder im 17. Jahrhundert. Auch heute noch wird vielfach die Lymphologie an der Universität und
bei ärztlichen Fortbildungen stark vernachlässigt.
Die älteste lymphologische Fachklinik in Deutschland (Feldbergklinik Dr. Asdonk) gibt es
erst seit 1973. Sie wurde seinerzeit von Dr. Asdonk gegründet, der die Lypmhdrainagebehandlung
in die klinische Medizin einführte, ihre Wirksamkeit wissenschaftlich bewies und ab 1974 mit der
LD-Behandllung auch die Kassenabrechnungfähigkeit erlangte. Seit dieser Zeit entstanden auch mehrere
Ausbildungszentren für Lymphdrainage/Ödemtherapie die von den führenden Lymphologen
(Asdonk/Vodder/Földi) geleitet werden. Die LD-Behandlung ist im Vergleich noch eine relativ junge Therapie.
Unter manueller Lymphdrainage verstehen wir manuelles abdrainieren (Ab-und Weiterführung) der
Gewebsflüssigkeit über Gewebsspalten bzw. Lymphgefäße. Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen
Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, rhythmisch-kreisende-pumpende Griffe durch flaches Auflegen der
Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck nach einer dem entsprechendem Krankheitsbild festgelegten
Reihenfolge. Bei der Bauchtiefdrainage wird auch unter Einbeziehung des Atemrhythmus in die
Tiefe gearbeitet, so wie auch bei einigen Spezialgriffen z.B. am Adduktorenspalt. Ansonsten wird
überwiegend flächig gearbeitet.
Zur Unterstützung der Lymphdrainage und zur Vermeidung der Reödematisierung des Gewebes
wird in der Mehrheit der Krankheitsfälle nach der Behandlung noch eine Bandagierung oder
Kompressionsbestrumpfung vorgenommen. Mit dieser Therapie können Lymphödeme
(primärer und sekundärer Art), Phlebödeme (venöser o. postthrombotischer Art), traumatische
Ödeme, Morbus Sudeck, artifizielle und ischämische Ödeme, rheumatische Ödeme, chronisch
entzündliche Ödeme, (Sklerodermie, Strahlenschädigungen), Inaktivitätsödeme (bei Lähmungen),
Lipödeme, idiopatische Ödeme, kardiale Ödeme behandelt werden. Eine große Bedeutung hat die
Manuelle Lymphdrainage auch bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe, bei denen
Lymphknoten entfernt worden sind. .